Warum sind Feigen so gesund?

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Feigen sind kleine Vitalstoff-Wunder

Jetzt ist Hauptsaison bis in den November hinein, mit den besonders aromatischen frischen Feigen aus Griechenland und Frankreich. In unseren Läden finden wir häufig die Sorten mit  violetter und grüner Schale. Es gibt aber auch schwarz gefärbte, weiße und gelbe.

Die exotische Frucht war schon in der Antike bekannt und wurde damals wie heute wegen ihres süßen zarten Aromas reichlich verzehrt. Wir genießen sie pur, in grünen Salaten, in Obstsalaten, in süßen oder herzhaften warmen Gerichten und dürfen gerne richtig zuschlagen, denn die Feige ist kalorienarm und hat wenig Säure.

Verdauungsfördende Ballaststoffe

Direkt unter der Schale befindet sich das Fruchtfleisch mit den Kernen. Die Kerne können und sollten auf jeden fall mitgegessen werden, denn sie sind gesund und fördern die Verdauung. Überhaupt wartet die Feige mit einem großen Vitalstoff-Spektrum auf. Sie enthält verdauungsfördernde Enzyme als auch antibakterielle Substanzen und ist reich an Ballaststoffen. Mit ihrem hohen Anteil an Magnesium stärkt die kleine Frucht Herz und Kreislauf und sorgt für Stressabbau.

Beim Einkauf sollten die Früchte auf leichten Druck etwas nachgeben aber sich nicht zu sehr eindrücken lassen. Da Feigen nicht lange (nur 1 Tag im Kühlschrank) haltbar sind, sollten  sie nur dann gekauft werden, wenn Sie sie sofort verwenden möchten.

Reifeprüfung

Beim Einkauf sollten die Früchte auf leichten Druck etwas nachgeben aber sich nicht zu sehr eindrücken lassen. Da Feigen nicht lange (nur 1 Tag im Kühlschrank) haltbar sind, sollten  sie nur dann gekauft werden, wenn Sie sie sofort verwenden möchten.

Die Schale kann grundsätzlich mitgegessen werden, wenn man sie vorher gut wäscht. Wenn Sie die Schale nicht mitessen möchten, dann vierteln Sie einfach die Früchte und schälen das Fruchtfleisch heraus. Leider entgehen Ihnen dann die zahlreichen Ballaststoffe, die sich hauptsächlich in der Schale befinden und Ihre Darmtätigkeit anregen.

Sanftes Abführmittel

Haben Sie Probleme mit der Verdauung? Dann probieren Sie dieses natürliche Feigen-Abführmittel:
5 getrocknete Feigen über Nacht in ¼ Liter lauwarmen Wasser einweichen. Am Morgen das Feigenwasser trinken und die Früchte gut gekaut verzehren.

Feigen haben viele schleimbildende  Stoffe, die sie zu einem sanften natürlichen Abführmittel machen.

Feigen – frisch und getrocknet ein Genuss

Die Feige stammt aus Vorderasien aus der Familie der Maulbeerbaum-Gewächse. Sie ist eine der ältesten Nutzpflanzen. Feigenbäume tragen bis zu dreimal im Jahr. Daher werden viele Früchte direkt nach der Ernte in der Sonne oder in speziellen Öfen  getrocknet .Beim Trocknen kristallisiert der Fruchtzucker und der Fruchtsaft, die Früchte bekommen eine braune Farbe und bringen kalorientechnisch wesentlich mehr auf die Waage als frische Früchte. Aber die Vitalstoffe bleiben größtenteils erhalten. So können wir die gesunde Frucht auch getrocknet im Frühstücksmüsli, Joghurt oder Salaten und Suppen genießen.

Wasseranteil einer Frucht 80 %
Protein 1,3 %
Fett 0,3 %
Kohlenhydrate 12,9 %
Ballaststoffe 4,5 %
Kalorien einer Frucht von ca. 60 g 40 

Kleines großes Mineralstoff-Wunder

In den kleinen violetten Früchtchen stecken eine Vielzahl von wichtigen Mineralstoffen.

Darunter Zink, was für schöne Haut und gesundem Haar beiträgt. Zusammen mit Vitamin E stärkt Zink die Abwehrkräfte und ist wichtig für die Zellteilung. Für den Aufbau der Zellwände, für starke Knochen und Zähne sorgt Phosphor.

Feigen sind eine wichtige Eisen- und Magnesiumquelle nicht nur für Vegetarier und Veganer. Zusammen mit Kalium sorgt Magnesium für eine gute Herzgesundheit. Wenn Sie einmal Stress plagt oder innere Unruhe, dann kann Feigensirup sehr hilfreich sein. Pressen Sie frischen Orangensaft, 125 ml,  und geben 4 – 5 Esslöffel Feigensirup hinzu. Schmeckt gut, tut gut, beruhigt.

Kalium wirkt blutdrucksenkend und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Außerdem trägt dieser Mineralstoff zu einem ausgewogenen Elektrolythaushalt bei.

Eisen unterstützt den Sauerstofftransport und die Zellatmung.

Calcium und ein recht hoher Anteil an Vitamin K sorgen für feste Knochen und beugen dem Knochenabbau vor.

Mineralstoffe auf 100 g frische Feige

Calcium 54 mg
Chlorid 18 mg
Kalium240 mg
Magnesium 20 mg
Natrium  2 mg
Phosphor 32 mg
Schwefel 13 mg

Spurenelemente auf 100 g frische Feige

Eisen600 µg
Fluorid 20  µg
Iodid   2 µg
Kupfer 70  µg
Mangan130  µg
Zink250  µg

Tipp für Naschkatzen 

Statt Schokolade lieber ein paar Feigen naschen. Sie machen nicht dick und sättigen trotz ihres niedrigen Brennwertes enorm. Die gesunden natürlichen Zuckeranteile, wie Glukose und Fruktose sind an Mineralstoffe gebunden und heben bei Menschen mit niedrigem Zucker den Glukose-Spiegel schnell an.

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Zuckermoleküle auf 100 g frische Feige

Glukose (Traubenzucker)7,0 g
Fruktose (Fruchtzucker)5,5 g
Saccharose (Rübenzucker)0,4 g

Feigen für schöne Haut und gute Nerven

Mit Vitamin A und Beta-Carotin unterstützen die exotischen Früchte die Gesundheit von Augen, Haut und Schleimhäuten. Die Vielzahl der enthaltenen B-Vitamine tragen zu einem ausgeglichenen Nervensystem und einem gesunden Stoffwechsel bei.

Insbesondere die Kombination aus B-Vitaminen und Aminosäuren hilft gegen Müdigkeit und sorgt für mehr Energie. Und dann stärken auch noch Vitamin E und C  die Abwehrkräfte.

Vitamine auf 100 g frische Feige

Vitamin A8 µg
Beta-Carotin 48 µg
Vitamin B1 46 µg
Vitamin B3 420 µg
Vitamin B6 110 µg
Vitamin C 2740 µg
Vitamin E 500 µg

Fazit: Feigen sind eines kleines Rundum-Sorglos-Vitalstoffpaket, schmecken wunderbar süß und sind vielseitig in der Küche einsetzbar.

Das selbst kreierte Rezept von food-for-happiness ist mal wieder ein Smoothie. Diesmal mit einem Aminosäuren (Eiweiß)-Cocktail der EXTRAKLASSE → Moringablattpulver.

Feigen-Apfel-Smoothie

Rezept copyright by Kerstin Mildner/food-for-happiness

Zutaten

  • 2 Kaktusfeigen 
  • 2 Feigen (lila) 
  • 1 kleiner säuerlicher Apfel 
  • 2 Datteln
  • 1 handvoll helle Trauben
  • 1 – 2 TL Moringablattpulver
  • ca. 150 ml Wasser 

Zubereitung

  1. Die Kaktusfeigen schälen, vierteln. Die Feigen gründlich waschen, halbieren und ungeschält verwenden. 
  2. Den Apfel waschen, mit Schale und Kerngehäuse vierteln und mit den Feigen in den Hochleistungsmixer geben. 
  3. Trauben im warmen Wasser gründlich waschen.  Dies ist besonders wichtig, wenn du mal  keine Bio-Qualität bekommen solltest, denn konventionell angebaute Weintrauben werden mit einem Chemiecocktail gespritzt .
  4. Datteln, Trauben, Moringablattpulver und Wasser ebenfalls in den Mixbehälter füllen und auf höchster Stufe 1 – 2 Minuten mixen bis kaum noch Kerne zu sehen sind.

Tipps

Um die  Kerne der Kaktusfeige zu zerkleinern und einen genießbaren cremigen Smoothie zu erhalten, benötigst du einen Hochleistungsmixer. Zum Beispiel den günstigen Bianco Primo Plus .

Gerne darfst du diesen Smoothie mit Limettensaft verfeinern.

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