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Die antioxidative Wirkung von Vitamin C

Neue Studie belegt Tumor-Reduzierung

 

Bild: Free Photos/pixabay.com

Als starke Antioxidans macht Vitamin C Freie Radikale im Blut, im Gehirn, ja in jeder einzelnen Körperzelle unschädlich. Die Phagozyten, die Fresszellen, speichern große Mengen von Ascorbinsäure. Die von den Fresszellen aufgenommenen Schädlinge werden von Freien Radikalen abgetötet. Hierbei spielen die antioxidativen Eigenschaften von Vitamin C eine Rolle.

Die Forschungsergebnisse des zweifachen Nobelpreisträgers Linus Paulig über die  Heilungschancen bei Krebs konnten nun durch neue Studienergebnisse von Dr. Margreed Vissers (ausserordentliche Professorin der Free Radical Reseach Group an der University of Otago/Neuseeland) untermauert werden. Sie untersuchte die vorhandene Vitamin C-Menge in den Tumoren der Gebährmutterschleimhaut. Sie entdeckte, das Tumorgewebe deutlich weniger Vitamin C aufnimmt als gesundes Gewebe. Je weniger Vitamin C insgesamt bei betroffenen Krebspatienten vorhanden war, desto größer waren die Überlebenschancen des Tumors. In der Studie schien es so als würden sich Krebszellen und Vitamin C nicht mögen.

Krebszellen und Vitamin C sind keine Freunde

Ebenso auffällig war, dass Tumore, die wenig Vitamin C enthielten, eine größere Menge an HIF-1 aufwiesen. HIF-1 (Hypoxie-induzierter Faktor) ist ein Protein, dass die Sauerstoffzufuhr in der Zelle reguliert.

Bisher glaubte man, dass Vitamin C Krebs bekämpfe, weil es das Erbgut der Zelle schütze. Solange die DNA nicht verändert werde, würde die Zelle nicht entarten können. Doch anscheinend schützt Vitamin C auf eine ganz andere Weise vor Krebs.

Offenbar schädigen Freie Radikale in Tumorgeweben das Erbgut nicht weiter, sondern fördern das HIF-1-Protein. Dieses Protein hilft jeder Zelle, die an Sauerstoffmangel leidet, zu überleben und unterscheidet dabei nicht, ob es sich um “gute” Zellen oder “böse” Zellen handelt. HIF-1 hilft also jeder Zelle Zucker ohne Sauerstoffzufuhr in Energie umzuwandeln. HIF-1 setzt aber noch einen drauf und versorgt die Blutgefäße, die sich um den Tumor bilden mit Sauerstoff. Das Gewebe, welches den Tumor ersticken könnte, wird damit neu belebt. Da Tumore selber Freie Radikale produzieren, um sich mit viel HIF-1 zu umgeben, können sie wunderbar überleben und immer schneller wachsen.

Antioxidantien entziehen der Krebszelle die Lebensgrundlage

Antioxidantien, wie Vitamin C, können diesen Mechanismus durchbrechen, indem sie Freie Radikale unschädlich machen bevor diese das HIF-1-Protein aktivieren können. Damit wird den Krebszellen die Lebensgrundlage entzogen.

Eine Vitamin C-Behandlung könnte eine sehr gute Unterstützung bei der Krebsbehandlung sein. Denn je höher die Vitamin C-Konzentration im Gewebe, desto geringer ist die HIF-1-Menge und damit gibt es eine gute Chance zur Tumorbekämpfung. Dr. Vissers meint sogar, dass Vitamin C die Entstehung solider Tumore verhindern könne.

Bereits 1990 wurde in einer Metaanalyse von zwölf separaten Studien festgestellt: “ [die] Analyse zeigt eine konsistente, statistisch signifikante, positive Beziehung zwischen Brustkrebsrisiko und Aufnahme von gesättigten Fetten bei Frauen nach der Menopause. Ein schützender Effekt wurde für eine Vielzahl von Früchten und Gemüsen aufgezeigt; insbesondere Vitamin C zeigte den größten Schutzeffekt.” (Dietry Factors and Risk of Breast Control Studies. Journal of the National Cancer Institute,82:561-569,4. April 1990)

Auch in der “China Study” dokumentieren die Brüder Campbell den Zusammenhang zwischen Vitamin C aus Obst und der Anfälligkeit für Krebs und anderen Erkrankungen. Nach ihren Studien war in den Gegenden Chinas mit wenig Obstkonsum und damit geringem Vitamin C im Blut die Krebsrate fünf- bis achtmal höher wie in den Gegenden mit hohem Obstverzehr und Vitamin-C-Spiegel.

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