Zitrusfrüchte Vitamin C Neue Studie beweist Tumor-Reduzierung

Vitamin C – Neue Studie belegt Tumor-Reduzierung

Als starke Antioxidans macht Vitamin C Freie Radikale in jeder einzelnen Körperzelle unschädlich. Eine neue Studie belegt nun, wie das Vitamin Tumore reduzieren kann.
Die Forschungsergebnisse des zweifachen Nobelpreisträgers Linus Paulig über die Heilungschancen bei Krebs konnten nun durch neue Studienergebnisse von Dr. Margreed Vissers untermauert werden. Dr. Vissers ist ausserordentliche Professorin der Free Radical Reseach Group an der University of Otago/Neuseeland. Sie untersuchte die vorhandene Vitamin C-Menge in den Tumoren der Gebährmutterschleimhaut und entdeckte, dass Tumorgewebe deutlich weniger Vitamin C aufnimmt als gesundes Gewebe. Je weniger Vitamin C die Krebspatienten aufwiesen, desto größer waren die Überlebenschancen des Tumors. In der Studie schien es so als würden sich Krebszellen und Vitamin C nicht mögen.

Tumorzellen und Vitamin C sind keine Freunde

Bisher glaubte man, dass Vitamin C Krebs bekämpfe, weil es das Erbgut der Zelle schütze. Solange die DNA nicht verändert werde, würde die Zelle nicht entarten. Doch anscheinende schützt Vitamin C auf eine ganz andere Weise vor Krebs.

Dr. Vissers stellte fest, dass Tumore, die wenig Vitamin C enthielten, eine größere Menge an einem bestimmten Protein aufwiesen, welches die Sauerstoffzufuhr in der Zelle reguliert. Dieses Protein hilft jeder Zelle, die an Sauerstoffmangel leidet, zu überleben. Es unterscheidet dabei nicht, ob es sich um “gute” oder “böse” Zellen handelt. Freie Radikale scheinen das Erbgut der Tumorzelle nicht weiter zu schädigen, sondern fördern dieses HIF-1-Protein.
Blutgefäße, die sich um den Tumor bilden versorgt das HIF-1 Protein mit Sauerstoff. Das Gewebe, welches den Tumor ersticken könnte, wird damit neu belebt. Da Tumore selber Freie Radikale produzieren, um sich mit viel HIF-1 zu umgeben, können sie wunderbar überleben und immer schneller wachsen.
Antioxidantien, wie Vitamin C, können diesen Mechanismus durchbrechen, indem sie Freie Radikale unschädlich machen bevor diese das HIF-1-Protein aktivieren können. Damit wird den Krebszellen die Lebensgrundlage entzogen.

Eine Vitamin C-Behandlung könnte eine sehr gute Unterstützung bei der Krebsbehandlung sein. Dr. Vissers meint sogar, dass Vitamin C die Entstehung solider Tumore verhindern könne.

Die China-Studie

Auch in der “China Study” dokumentieren die Brüder Campbell den Zusammenhang zwischen Vitamin C aus Obst und der Anfälligkeit für Krebs und anderen Erkrankungen. Nach ihren Studien war in den Gegenden Chinas mit wenig Obstkonsum und damit geringem Vitamin C-Gehalt im Blut die Krebsrate fünf- bis achtmal höher wie in den Gegenden mit hohem Obstverzehr und hohem Vitamin-C-Spiegel.