Qualitätsmerkmale von OPC Produkten

Die besonderen Eigenschaften von echtem OPC

  • 100%-bioverfügbar
  • positive Kollagenwirkung
  • antioxidativ
  • heftet sich an Proteine, vornehmlich an Kollagen und Elastin
  • überwindet die Hirnschranke
  • farblos, Vorstufe rotes Pigment (Anthocyan)

Die Qualität des Rohstoffs und das Herstellungsverfahren bestimmen die Qualität des Endprodukts

Der OPC-Rohstoff, sprich die Trauben, die Traubenkerne oder die Pinienrinde aus der die OPC-Kapseln hergestellt werden, sollte aus kontrolliertem biologischen Anbau stammen und einen hohen Anteil an Oligomeren haben, denn nur die Oligomere Proanthocyanidine sind gesundheitlich wirksam. Du erkennst es an Bezeichnungen wie: Pinienrindenextrakt oder Weintraubenkernextrakt. Es gibt Hersteller, die verwenden gemahlene Pinienrinde oder Traubenkernmehl. Das ist billige Ware (erkennt man oft am sehr günstigen Preis), die nicht an die Wirkung der echten Oligomere Proanthocyanidine heran reicht. Die Inhaltsstoffe sollten nicht aus China stammen. Gute Hersteller weisen aus, woher ihre Rohstoffe kommen und welche Rohstoffe verwendet werden.

Das beste Herstellungsverfahren

Nach dem Extraktionsverfahren von Prof. Masquelier zur Herstellung von OPC-Produkten enthält ein OPC-Präparat mindestens 85% biologische Substanzen, davon mindestens 65% reines OPC. Leider werden bei diesem Produktionsverfahren Chemikalien, nämlich Chloroform, verwendet. Mittlerweile gibt es Verfahren ohne Chlorchemie, zum Beispiel das Kaltherstellungsverfahren. Dabei werden die Vitamine sehr schonend aus den Trauben extrahiert, so dass fast alle Vitalstoffe erhalten bleiben.

Betriebe mit GMP-Zertifikat¹ haben strenge Hygiene-, Lager-, Analyse- und Prozess-Techniken.

Labornachweis und OPC-Analyseverfahren

Als Nachweis der im Endprodukt vorhandenen OPC´s sollte ein Siegel von einem unabhängigen Labor vorliegen in dem das verwendete Analyseverfahren genannt ist. Es gibt nämlich verschiedene Methoden zur Messung des OPC-Anteils. Leider tauchen zum Teil falsche und verwirrende Bezeichnungen auf, wie „OPC 95%“. Hier wird der Anschein erweckt in 100 mg seien 95 mg OPC enthalten.

In vielen Tests werden alle Procyanidine-Arten (PAC) gemessen. Hier wird nicht zwischen Monomeren, Oligomeren OPC und Polymeren PAC unterschieden.
Nur die Oligomeren Proanthocyanidine sind für unseren Körper wirklich verfügbar und tun ihren gesundheitlichen Dienst!

Die Vorteile der HPLC-PDA-Analysemethode

Nur die HPLC-PDA-Methode (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) ist ein aussagekräftiges Analyseverfahren zur Bestimmung des Anteils an OPC. Sie ist eine chemische Methode zum Trennen von Substanzen sowie zum Identifizieren und zur Bestimmung der genauen Konzentration.

Die FC/GA-Methode ist die ungenaueste, weil sie den gesamten Polyphenolgehalt misst. Die Vanillin-Methode ist ebenfalls nicht zur Messung von OPC geeignet, weil sie nur ganz bestimmte Flavonole erfasst. Die DMAC-Methode ist ähnlich wie die Vanillin-Methode, soll aber etwas genauere Ergebnisse liefern.

Nachdem ich mich durch den Dschungel der Chemielabore gelesen habe, würde ich nur Aussagen zum OPC-Anteil für eine Produktauswahl heranziehen, die nach der HPLC-PDA-Methode erfolgt sind.

Die hochwertigste Kapselhülle

Gut wäre natürlich auch eine vegane Kapselhülle aus Cellulose und nicht aus Gelatine.
In den Produktbeschreibungen wird bei so einer Kapselhülle aus pflanzlichen Rohstoffen der Begriff „HPMC = Hydroxypropylmethylcellulose“ verwendet. Wesentlich besser ist noch eine Hülle aus Pullan. Pullan ist ein Polysacharid. Diese werden aus pflanzlicher Stärke hergestellt.

Eine Kapselhülle aus Pullan bietet einen optimalen Schutz vor äußeren Einflüssen. Denn Pullan hat den besten Luftbarrieschutz gegenüber Sauerstoff.

Die Sauerstoffbarriere ist 300x höher als bei einer Kapselhülle aus HPMC und 9x höher als Gelatine.

Sie ist 100% natürlich und wirkt ähnlich wie die Hülle des Traubenkerns.