Die sanft pelzigen Stachelbeeren

Die süß säuerliche Frucht hat jetzt Saison und ist vielseitig verwendbar.

Ursprünglich stammt die Stachelbeere aus Nordafrika und Eurasien, wo sie als wilder Strauch an Mauern, Felsen und in Bergwäldern wuchs. Im16. Jahrhundert wurde sie kultiviert. Es gibt mittlerweile über 500 Sorten.

Standort im heimischen Garten

Am liebsten mag sie eher schattige Plätze, da ihre Früchte in der prallen Sonne oft verbrennen.

Die Stacheln befinden sich nur an den Zweigen, nicht an den Früchten. Dies kann bei der Ernte unangenehm sein (eigene Erfahrung: „Autsch!“). Wie bei Himbeeren, gibt es aber mittlerweile auch stachelfreie Sorten zu kaufen.

Verträglichkeit

Die dicke Haut der Stachelbeere kann für empfindliche Mägen unangenehm sein. Mein Tipp: die Beeren kurz in heißem Wasser dünsten, bis die Haut weich ist oder als Smoothie verarbeiten, dann bleiben alle Vitalstoffe erhalten.

Unreife Früchte (grün) enthalten wesentlich mehr Säure als reife (rote) Früchte. Daher sollten empfindliche Menschen lieber auf die voll reifen Beeren zurückgreifen. Sie sind zudem auch süßer im Geschmack.

Verwendung in der Küche

Die grünen unreifen Beeren werden hauptsächlich für die Herstellung von Konfitüren, Säften und Kuchen verwendet. Sie sind länger haltbar als reife Beeren.

Reife Früchte halten sich 3 – 4 Tage im Kühlschrank und können direkt von der Hand in den Mund verspeist oder unter das Frühstücksmüsli gemischt werden.

Achte beim Kauf von Stachelbeeren auf eine unversehrte Schale und auf den Reifegrad.

Bild von PublicDomainImages auf Pixabay

Gesundheitliche Aspekte – Vitalstoffe

Stachelbeeren enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und eine gute Portion an Ballaststoffen.

Neben den gesunden Säuren (Apfel- , Wein- und Zitronensäure) sei hier vor allem das Pektin genannt. Pektin regt die Verdauung an und sorgt für eine gute Darmflora.

Der Ballaststoff hat auch eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, denn Pektin bindet im Darm Gallensäuren an sich. Um neue Gallensäure zu bilden, verwendet unser Körper unter anderem Cholesterin aus dem Blut. Dadurch sinkt der Cholesterinspiegel.

Für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt sorgt der hohe Gehalt an Kalium zusammen mit dem Mix aus Säuren. Überflüssiges Wasser wird ausgeschieden.

Des Weiteren liefern uns die Stachelbeeren viel Calcium, Phosphor und von den Vitaminen vor allem Vitamin C und Provitamin A. Vitamin C stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern ist auch an unzähligen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Und Provitamin A sorgt für gesunde Augen.


Nährwerte pro100 Gramm frischer Stachelbeeren

Kohlenhydrate8,5 g
Eiweiß0,8 g
Fett0,2 g
Ballaststoffe3,0 g
Kalorien44

Rezept: Smoothie mit Stachelbeeren & schwarzen Johinnisbeeren

Copyright food-for-happiness.com/K. Mildner

Zutaten

  • 1 Handvoll Schwarze Johannisbeeren 
  • ½ Handvoll Stachelbeeren (möglichst rot) 
  • ½ Handvoll Kopfsalat 
  • 2 Stängel Petersilie
  • 100 ml Kokosdrink
  • 1 -2 TL Agavendicksaft
  • 2 Eiswürfel 

Zubereitung

  1. Erst die kurz mit Wasser abgebrausten Beeren, dann die restlichen Zutaten in den Mixbehälter füllen und gründlich mixen.
  2. Schmecke den Smoothie ab und gib je nach deinem Geschmack noch einen Eiswürfel oder noch etwas von dem Agavendicksaft hinzu.
  3. Löffelweise genießen wir die starken Antioxidanzien, die uns dieser Smoothie liefert.

Tipp

Um noch etwas mehr Blattgrün aufzunehmen und den Kauvorgang anzuregen, kannst du die inneren Blätter des Salatkopfes als Löffel benutzen. 


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